CO2 einsparen leicht gemacht

CO2 einsparen leicht gemacht

Mit einem klimaneutralen Gebäudebestand sollen die Treibhausgasemissionen bis 2050 um 80–95 Prozent sinken. Die Verminderung des Wärmebedarfs allein reicht dafür nicht aus. Zusätzlich müssen im Wärmemarkt fossile Energien durch Erneuerbare Energien ersetzt werden. Durch seinen klimaneutralen Abbrand hat Holz von allen Energieträgern mit Abstand das größte CO²-Sparpotenzial. Anstatt beim Austausch alter Heizungen auf fossile Brennwertkessel zu setzen, sollten moderne Holzkessel zum Zuge kommen.

Nur so können ambitionierte Klimaschutzziele erreicht werden!

Bei einer Verdopplung des gegenwärtigen jährlichen Zubaus auf 60.000 Anlagen–was technisch ohne weiteres machbar wäre– würden alle Pelletfeuerungen im Jahr 2020 über 5,5 Mio. Tonnen CO² einsparen. Allein die neuen Pelletfeuerungen könnten den CO²-Ausstoß 2020 um 2,4 Mio. Tonnen senken.

CO²-Sparweltmeister

Tauscht man einen Öl-Niedertemperaturkessel (Verbrauch 3.000 Liter Öl jährlich) gegen eine moderne Pelletfeuerung aus, spart man im Jahr 8,5 Tonnen CO² pro Anlage ein. Pelletheizungen reduzieren damit mehr als dreimal so viel CO² wie ein neuer Gasbrennwert- und fast zehnmal so viel CO² wie ein Ölbrennwertkessel. Der Wechsel von einem fossilen Kessel zu moderner Holzenergie ist die Maßnahme, mit der ein Haushalt am meisten CO² einsparen kann!

Gutes muss nicht teuer sein! Bei Pellet- und Hackschnitzelheizungen sind Fördermittel sehr gut angelegt. Die durch das Marktanreizprogramm (MAP) geförderte CO²-Einsparung kostete bei ihnen 2013 nur 13 EUR/t–das ist im Vergleich zu anderen Systemen sehr günstig.

Förderung von Holzenergie zahlt sich aus! Vergleicht man die durch Erneuerbare Energien am Wärmemarkt eingesparten CO²-Mengen, ist Holzenergie der Leistungsträger schlechthin. Beispielhaft zeigt sich dies an der im Jahr 2013 durch das Marktanreizprogramm geleisteten CO²-Reduktion. Die geförderten Pellet-, Hackschnitzel- und Scheitholzfeuerungen haben fast 0,5 Mio. Tonnen CO² eingespart und damit zwei Drittel des über die MAP-Förderung erzielten Klimaschutzes geleistet!

 

 

Quellen:

DEPV = Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV)

DEPI = Deutsches Pelletinstitut GmbH