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Wifo empfiehlt Wechsel zu Pellets: Brennstoffkosten sinken um 1.800 Euro
Ein Wechsel von fossilen Brennstoffen auf Biomasse könne die Heizkosten deutlich senken und damit vor allem private Haushalte entlasten, meint Kurt Kratena vom Wirtschaftsforschungsinstitut Wifo.
Ein Wechsel von fossilen Brennstoffen auf Biomasse könne die Heizkosten deutlich senken und damit vor allem private Haushalte entlasten, meint Kurt Kratena vom Wirtschaftsforschungsinstitut Wifo. Durch die Umstellung einer alten Ölheizung mit einem Jahresverbrauch von ca. 3.000 l Heizöl auf eine Pelletheizung könnten die Brennstoffkosten für ein typisches Einfamilienhaus um rund 1.800 Euro pro Jahr gesenkt werden. Ein forcierter Umstieg von Öl auf Pellets würde in erster Linie heimischen Unternehmen zugutekommen, die Konjunktur spürbar beleben und neue Jobs schaffen, ergab eine soeben abgeschlossene Studie des Wirtschaftsforschers und Energieexperten. In den vergangenen beiden Jahren ist der Kostenvorteil für das Heizen mit Pellets stetig gestiegen. Der Ölpreis hat sich innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt und pendelt immer noch über 100 Dollar je Fass, auch Gas und Strom haben sich dadurch deutlich verteuert. Damit seien Pellets, die in diesem Zeitraum sogar billiger wurden, heute der kostengünstigste Brennstoff für Haushalte, meint die Interessenvertretung proPellets Austria.